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Begleitung Hinterbliebener eines Suizids

In der Schweiz nehmen sich pro Jahr über 1000 Menschen das Leben. Dies zeigen die neu veröffentlichten Zahlen des Bundesamtes für Statistik. Hinterbliebene sind nach einem Verlust durch Suizid traumatisiert. Der Weg zurück in den Alltag ist schwierig.

Fassungslosigkeit, Trauer und die Frage: «Warum? Wie kann er/sie mir so etwas antun?». Unter dem Strich zeigen die Antworten auf solche schwer bzw. nicht zu beantwortenden Fragen nur Defizite auf: Bei sich selbst, in der Beziehung zur verstorbenen Person, in der Beziehung zum sozialen Umfeld usw.

Wenn sich ein Mensch das Leben nimmt, lässt er seine Angehörigen allein zurück, schockiert und traumatisiert. Die Hinterbliebenen erleben u.a. schwierige Emotionen wie Hass und Wut gegenüber der verstorbenen Person, da diese sie verlassen, verraten, verletzt oder ihnen misstraut hat. Es gibt wenig Möglichkeiten, Wut und Hass in einer Form, die gesellschaftlich geduldet ist, auszudrücken. Am Verstorbenen können diese Gefühle nicht mehr ausgelassen werden. Die Hinterbliebenen müssen mit dem Suizid weiterleben. Doch wie?

Ich biete Ihnen mit der psychologischer Beratung einen Raum, Zeit und die Möglichkeit, Erinnerungen, komplexe Gefühle (Wut, Hass, Angst, Schuld, Scham, etc.), sowie Fragen und Sorgen anzusprechen. Der Austausch von Informationen und Tipps kann in der Verarbeitung eines Suizids Halt und Orientierung geben. Miteinander suchen wir nach Bewältigungsstrategien, damit die Beziehung zur verstorbenen Person entlastet wird, und das eigene Leben, Ihr Leben, wieder an Trost, Zuversicht und Freude gewinnt.

Das Angebot richtet sich an Erwachsene, Jugendliche und Kinder, an Einzelpersonen oder an Familien.